Schlumpfine Fitnesstrainer Personaltrainer Wien

Wie Schlumpfine zu ihrem Traumkörper kam

Es ist mal wieder Zeit für eine Geschichte! 😉 Eine Geschichte, die dir vielleicht bekannt vorkommt. Und zwar nicht nur, weil sie von blauen Wesen handelt, die zu einer Zeit im Fernsehen gelaufen sind, als Zeichentrickserien noch cool waren (sorry Pokemon)! Falls du jedoch gleich zum praktischen Teil willst, dann scroll einfach weiter runter (natürlich habe ich mir für die Geschichte Mühe gegeben und es würde meine Gefühle verletzen, aber es ist natürlich deine Entscheidung :-p )

 

Wie Schlumpfine zu ihrem Traumkörper kam

Vor langer, langer Zeit, stand tief versteckt im Walde ein Dorf, in dem winzige Wesen lebten. Sie nannten sich selbst: Schlümpfe. Und sie waren gut und fröhlich und freundlich…

“Hey Schlaubi, ich habe mir fest vorgenommen, weniger Torten zu essen!” “Ach Torti, glaubst du wirklich, dass du das schaffst?” “Sicher! Und ich werde auch weniger Schlumpfbeeren essen!” “Sonst noch etwas?” “Ja, seit gestern rauch ich auch kein Schlumpfgras mehr, trinke keinen Sarsaparrile-Schnaps und ich will jetzt auch täglich eine Stunde laufen” “Aber Torti, wieso willst du all diese Dinge machen?” “Schlumpfine hat das auch gemacht. Sie hat so toll abgenommen, selbst Beauty meint, sie schaut super aus!” “Mhm, dem muss ich mal nachgehen!”

Schlaubi macht sich auf den Weg zu Schlumpfhaus 22. Handy ist gerade beschäftigt einen Ikea-Kasten aufzustellen. “Hey Handy!” Schlaubi muss schreien, da es ziemlich laut ist. “Hey, Handy, kannst du mal den Krach leiser machen?” “Harmony, bitte, dieses Billy-Teil hier kostet mich schon genügend Konzentration, also halt mal kurz die Luft an. Schlaubi, what’s up?” “Sag, hast du Schlumpfine gesehen?” “Ja klar, die ist drüben bei Hefty ein bisschen pumpen.” “Sie macht was?” “Trainieren. Hefty zeigt ihr gerade ein paar gute Schlumpfübungen.” “Stimmt es, dass sie so viel abgenommen hat?” “Oh ja! Sie sieht richtig heiß aus!” “Ok, Danke Handy, und viel Glück noch beim Aufbauen. Kontrollier’ lieber nochmal, ob eh alle Schrauben in der Packung waren.”

Schlaubi geht weiter zu Schlumpfhaus 27, wo er Hefty schon von draußen hört. “Komm, gib mir noch drei Wiederholungen, du schaffst das!” Dann sieht er, wie Schlumpfine gerade ein schweres Gewicht vom Boden weghebt. “Boah Schlumpfine, heiß UND stark!” Schlumpfine wird leicht rot. “Haha, Danke. Ja 60 Gramm fünf Mal.” “Wow, das ist ja dein Körpergewicht! Wie schaffst du das nur? Ich könnte das nicht ein einziges Mal hochheben.” “Ja, am Anfang hab ich das natürlich auch nicht geschafft. Aber Stück für Stück hab ich mich herangearbeitet. Ich hab ja auch nicht gleich mit dem Rauchen aufgehört.” “Was, echt? Torti hat mir erzählt, er möchte jetzt mit allen möglichen Dingen aufhören und zwar gleichzeitig. Und er meinte, das hat er von dir.” “Nein, da muss ich dich leider enttäuschen. Wenn ich alles auf einmal angegangen wäre, hätte ich das nie durchgezogen. Ich habe Stück für Stück angefangen und dann wurde es immer einfacher. Zuerst habe ich Hefty gefragt, ob er mir ein Trainingsprogramm zusammenstellen kann. Anfangs war das wirklich ein sehr einfaches Programm. Aber er hat das mit Absicht so gemacht. Damit es mir leicht fällt, dran zu bleiben. Es hat richtig Spaß gemacht und gut getan. Und als das Training zu einer Gewohnheit wurde, habe ich auch mein Essen umgestellt. Aber Hefty weiß, dass ich Schlumpftorte liebe, also hat er mir einen Cheat-Day in der Woche erlaubt. Also einen Tag, an dem ich alles essen darf! Das ist natürlich super für mich, denn ganz ohne Schlumpftorten würde ich dann auch nicht leben wollen. Und so habe ich mich Stück für Stück mit der Ernährung verbessert, im Training bin ich immer stärker geworden und seit kurzem erst hab ich mit dem Rauchen aufgehört. Es passt jetzt einfach nicht mehr zu meinem Lebensstil. Aber, wenn du mir das noch vor ein paar Wochen gesagt hättest, hätt’ ich einen auf Muffi gemacht.” “Haha, ja, der hasst aber auch alles. Ok, so war das also. Macht für mich auch mehr Sinn, aber ich will trotzdem mal abwarten, wie es Torti mit seiner Herangehensweise geht.”

Sechs Wochen später trifft Schlaubi Torti wieder: “Hey Torti, na, wie läuft’s?” “Schrecklich! Am Anfang lief es so gut. Ich hab gleich mal 5 Gramm abgenommen. Nicht mal Jokey hat sich über mich lustig gemacht! Aber dann ist es passiert. Ich war auf einer Party und Farmy hat mir eine Torte angeboten. Ist Low-Fat hat er gesagt. Also hab ich sie gegessen. Und dann noch eine. Ich wusste ja nicht, dass da so viele Kohlenhydrate drin sind. Irgendwie war mir dann alles egal, ich hab auch wieder geraucht. Am nächsten Tag hab ich mich mies gefühlt. Wozu soll ich noch weitermachen, wenn ich es eh nicht durchhalte? Und seitdem geht es bergab. Ich hab auch wieder 9 Gramm zugenommen.” “Aber Torti. Jeder hat mal solche Aussetzer, deswegen kannst du doch nicht gleich den Hut draufwerfen.” “Doch, entweder ganz, oder gar nicht!”

 

Was du von Schlumpfine lernen kannst

Und die Moral von der Geschicht’? Low-Fat Torten isst man nicht! 😉

Nein, aber mal ehrlich! Kennst du das? Diese Menschen, die plötzlich von heute auf morgen versuchen, alles auf einmal umzustellen? Bist du vielleicht auch so? 😉 Ich habe das leider viel zu oft gehört. Wenn mir Klienten davon erzählen, freut es mich zwar, dass sie gerade motiviert sind, ich weiß jedoch, dass es nicht lange anhält. Ich versuche sie dann immer ein bisschen zu bremsen. Schlumpfine hat es hier genau richtig gemacht (von wegen Blondine 😉 ). Sie hat sich Hilfe geholt (von ihrem Fitnesstrainer Hefty) und Stück für Stück an ihren Zielen gearbeitet. Wie du auch schon von Lowcarbos Intelligentos gelernt hast: Das Leben ist ein Marathon, kein Sprint!

Schreib all die Dinge auf, die du verändern möchtest und ordne sie nach der Wichtigkeit. Und dann arbeitest du nur an dem für dich Wichtigsten! Wenn es die Ernährung ist, könntest du zum Beispiel beginnen, für dich selbst zu kochen, statt immer nur Fast Food zu essen. Da hätte ich ein paar Rezepte für dich. 😉 Falls das Training an oberster Stelle steht, dann helfe ich dir natürlich gerne. Egal, was es ist, konzentriere dich mal auf eines, bis du es im Griff hast.

Also, wenn du das nächste Mal versuchst, alles auf einmal zu machen, denk an Schlumpfine (und an mich 😉 ) und mach lieber eines nach dem anderen.

 

Dein Fitnesstrainer Wien,

Chris

 

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